„Blended Learning“ richtig umsetzen – So geht’s! Teil 1

#Tipps & Tricks
26.07.2018

Was ist „Blended Learning“?1

„Blended Learning“ bedeutet auf Deutsch so viel wie integriertes Lernen. Genauer gesagt handelt es sich dabei um die Kombination aus Präsenzunterricht und E-Learning, um den Teilnehmern des Kurses die Vorteile beider Lernmethoden bieten zu können. Denn einzeln betrachtet bringen sowohl der face-to-face, als auch der Online-Ansatz einige Probleme2 mit sich. Beispielsweise ist es für Teilnehmer nicht immer möglich, bei Präsenzterminen anwesend zu sein, was einen deutlichen Nachteil dieser Trainingsmethode wiederspiegelt. Andererseits fehlt bei reinen Online-Trainings auf einer E-Learning Plattform oftmals ein persönlicher Ansprechpartner oder es fällt den Lernenden schwer, sich die Lernzeit selbst aufzuteilen. Diesen spezifischen Problemen möchte „Blended Learning“ entgegenwirken, indem das beste beider Methoden vereint wird!

Vorteile von integriertem Lernen

Durch das „vermischen“ von Online Trainings und Präsenzunterricht beim integriertem Lernen (oder eben „Blended Learning“) kann von den Vorteilen beider Methoden profitiert werden. Im Zentrum des integrierten Ansatzes stehen die Bedürfnisse und Wünsche der Lernenden. Denn in unserer heutigen Gesellschaft sind Flexibilität und Zeitersparnisse auch in der Weiterbildung sehr wichtige Faktoren. Doch auch Unternehmen selbst profitieren von „Blended Learning“, indem beispielsweise Kosten eingespart werden können. Die wichtigsten Vorteile3 (hier ein älterer Artikel zu Vorteilen von Blended Learning im Allgemeinen) aus Sicht der Unternehmen, als auch Lernenden sind hier für Sie zusammengefasst:

  • Unternehmenssicht
    • Kostenersparnisse für qualifizierte Trainer
    • Vergrößerte Zielgruppe durch den Abbau örtlicher Begrenzungen
    • Zeitersparnisse durch eine kürzere Präsenzzeit
    • Bewertung der Teilnehmerleistung wird vereinfacht
    • Nutzung effektiver Online-Lernmethoden (zum Beispiel Microlearning, Gamification, Collaborative Social Learning)
  • Teilnehmersicht
    • Individuelle Anpassung des Lerntempos möglich
    • Höhere Flexibilität, wenn Lernende nicht persönlich am Training teilnehmen können oder zur Vertiefung des Lernmaterials mittels Online-Materialien
    • Eigenes Zeitmanagement der Lernenden möglich, da die Online-Ressourcen 24/7 verfügbar sind
    • Online-Kommunikationsplattformen verhelfen zu einfacheren Diskussionen und Feedback mit anderen Teilnehmern oder dem Trainer
    • Bessere Beibehaltung des Gelernten, da Teilnehmer des Trainings die Möglichkeit zur selbstständigen Wiederholung haben

Sind Sie von „Blended Learning“ überzeugt und können Sie sich vorstellen, es auch in Ihrem Unternehmen umzusetzen? Dann sollten Sie auf unserem Blog auf dem Laufenden bleiben. Bald folgt ein Artikel zur einfachen Umsetzung dieses Konzepts!

News

Weitere Artikel entdecken.

Instruktionsdesign im E-Learning – Erklärung und Modelle
#Tipps & Tricks
...
E-Learning vs. Face to Face – zwei Wege zu effektiver Weiterbildung im Unternehmen
#Tipps & Tricks
Was ist Blended Learning? – Definition, Ziel und Methoden
#Tipps & Tricks
Was Blended Learning vereint, ist das Beste aus zwei Welten. Die auch als hybrides oder integriertes Lernen bekannte Methode...
Vom Präsenztraining zum E-Learning: So gelingt die digitale Transformation
#Tipps & Tricks
Anstelle von klassischen Präsenzschulungen auf E-Learning zu setzen, ist clever: Digitale Schulungen erweisen sich für...
Zeit für den Wechsel: So klappt die Umstellung auf ein neues LMS
#Tipps & Tricks
Ihr firmeneigenes LMS (Learning Management System) ist in die Jahre gekommen, passt nicht mehr zu Ihren Anforderungen oder...

Dr. Moritz Schulz,
Geschäftsführer

Jetzt kostenlose Testversion anfordern und durch digitale Lernprozesse langfristig Wettbewerbsvorteile sichern.