Die verschiedenen Contentarten beim E-Learning

#Tipps & Tricks
27.12.2016

Nutzer sowie Anbieter von E-Learning haben ein großes Ziel gemeinsam: Sie wollen interessanten Inhalt! Einerseits wollen Sie sich als Anbieter von der Konkurrenz abheben, mit grandiosem Inhalt glänzen und somit Ihre Kunden langfristig begeistern und an sich binden. Als E-Learning Nutzer gibt es auf der anderen Seite nichts Langweiligeres als schlecht konzipierten Inhalt. Wie soll man etwas lernen, wenn es trocken und abschreckend dargestellt ist?
Obwohl beide Seiten von dem gleichen Ziel träumen, liegt es auf Seiten der Anbieter solch einen guten Inhalt auch zu liefern. Deswegen stellen wir Ihnen in diesem Artikel die drei gängigsten Arten von E-Learning Content vor. 1 Nutzen Sie die Komponenten einzeln oder mischen Sie sie gezielt miteinander. Sie werden sehen, sobald Sie die einzelnen Arten kennengelernt und verstanden haben, ist es viel einfach, den korrekten Inhaltstyp zur richtigen Zeit einzusetzen.

E-Learning Inhalte können normalerweise in einer der folgenden drei Kategorien eingeordnet werden: Performance Support, Lernerfahrung oder Information. Im Folgenden erläutern wir die einzelnen Inhaltstypen detailliert. Generell sollten Sie darauf achten, dass Sie bereits vor Erstellung Ihres Inhalts klären, welche Contentart(en) für Ihre Zwecke am geeignetsten ist.

1. Performance Support
Durch ein Performance Support bieten Sie Ihren Anbietern Informationen, die diese ggf. schnell und kompakt brauchen. Dieses Szenario kann man sich ähnlich vorstellen, wie die altbekannte Google-Suche: Man muss etwas schnell wissen, also googled man es. Hier besteht jedoch die Gefahr, dass man an unkorrekte Informationen gelangt bzw. an Informationen, die Ihr Unternehmen in dieser Hinsicht nicht unterstützt. Daher ist es ratsam, bestimmtes Wissen zur direkten Abrufung bereitzustellen. Weisen Sie Ihre Nutzer eindeutig auf den Sinn des Performance Supports hin, sodass diese wissen, wo sie suchen müssen. Da es bei dieser Informationensuche meist schnell gehen muss, empfiehlt es sich die bereitgestellten Informationen kompakt und eindeutig zu formulieren. Diese Kürze kann ganz wunderbar durch Bilder und Infografiken ergänzt werden.

2. Lernerfahrung
Lernerfahrungen haben das Ziel keine harten Fakten zu vermitteln, sondern verschiedene Fähigkeiten Ihrer Teilnehmer zu fördern. Gemeint sind z.B. praktische Fähigkeiten oder Soft Skills. Um eben solche Erfahrungen zu unterstützen und zu festigen, haben Sie mehrere Möglichkeiten zur Auswahl: Nutzen Sie u.a. Videodemonstrationen, Lernspiele, Case Studies oder Umfragen.

3. Information
Der Informationstyp ist dazu dar, Ihre Teilnehmer mit „reinen“ Informationen zu versorgen. Diese können z.B. dabei helfen einen gewissen Umstand besser zu verstehen oder konkrete Fragen zu beantworten. Achten Sie darauf, dass die Information ansehnlich verpackt angeboten wird und dass pro Information nur eine kompakte Menge an Details vermittelt wird. Hier gilt, dass Ihre Teilnehmer kleine „Lernbissen“ am besten behalten können. Überlegen Sie also wie und an welcher Stelle Sie die einzelnen Informationen übermitteln wollen.

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Dr. Moritz Schulz,
Geschäftsführer

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