Das richtige LMS finden: 7 Tipps für die Wahl des besten LMS

#Tipps & Tricks
07.05.2024
Mit diesen 7 Tipps können das richtige LMS finden, passend für Ihr Unternehmen.

Sie möchten das richtige LMS finden, dass die Anforderungen für interne Schulungen und Weiterbildungen in Ihrem Unternehmen erfüllt? Wir haben für Sie 7 Tipps zusammengestellt, die Ihnen bei der Wahl eines geeigneten Lernmanagementsystems (LMS) helfen.

Mit dem richtigen LSM alle Anforderungen erfüllen

Die Anforderungen an Unternehmen ändern sich ständig. Da ist eine strategische Planung besser als eine Ad-hoc-Entscheidung. Für Personalverantwortliche bedeuten Änderungen und Anpassungen im Unternehmen eine große Herausforderung. Denn sie haben unter anderem sicherzustellen, dass Mitarbeitende hinsichtlich gefragter Qualifikationen ausgebildet sind, etwa in Bereichen wie IT oder Compliance. Ein zentrales und modernes LMS oder eine Learning Management Experience Plattform (LMXP) helfen dabei, verschiedene Qualifizierungen in der Belegschaft zu erfassen und neue Fähigkeiten aufzubauen.

Ein LMS unterstützt diese Anforderungen und ermöglicht es Ihren Mitarbeitern, zeit- und ortsunabhängig zu lernen. Alle Inhalte sind auf dem PC, Notebook, Tablet oder dem Smartphone verfügbar. Die Zielgruppe wird direkt erreicht, wobei es unerheblich ist, wie viele Nutzer sich einloggen. Sie sprechen mit dem richtigen LMS nicht nur verschiedene Lerntypen an. Jeder Mitarbeiter kann auch in seinem individuellen Tempo lernen. Damit ein LMS seine Vorteile entfaltet, sollte es optimal zum Unternehmen passen. Bei der Wahl lohnt ein Vergleich der LMS.

7 Tipps für die Auswahl des richtigen LMS

Bestimmte Kriterien unterstützen Sie, die vielfältigen Angebote an LMS nach den unternehmensinternen Anforderungen zu beurteilen. Eine strukturierte Vorgehensweise bei der Auswahl der passenden Lernplattform für Ihre Firma ist daher empfehlenswert. Nutzen Sie hierfür unsere Tipps:

Tipp 1: Ziele definieren

Das LMS sollte bestmöglich zu Ihrer Firma passen und die Lernziele erreichen, die zu einer Steigerung des Erfolgs und der Wettbewerbsfähigkeit führen. Wenn ein wichtiges Ziel darin besteht, die Umsätze zu erhöhen und die Mitarbeiter des Vertriebs dahingehend weiterzubilden, ist dies ein operationables Ziel. Je konkreter die Zielvorstellung formuliert wird, desto leichter lässt sich die Realisierung kontrollieren. Eine Zieldefinition wäre beispielsweise ein um 20 Prozent gesteigerter Umsatz.

Tipp 2: Mitarbeiter einbeziehen

Die Mitarbeiter bilden die Zielgruppe des LMS. Deshalb sollte die Lernplattform zu Ihrem Team passen. Nur so ist sichergestellt, dass eine hinreichende Resonanz zwischen den Lernenden und dem LMS entsteht. Zu beachten sind das Alter der Lernenden, deren Fähigkeiten und die Anzahl der Nutzer, für die das LMS ausgewählt wird. Sollen internetaffine Millennials trainiert werden, die im Umgang mit digitalen Medien versiert sind, oder soll das LMS Angebote für wenig technikaffine Nutzer zur Verfügung stellen?

Ziehen Sie Mitarbeiter bei der Auswahl des richtigen LMS mit ein, um die Akzeptanz von Anfang an zu maximieren und Widerstände abzubauen. Mit einer derartigen Beteiligung steigern Sie die Chance, dass Ihre Mitarbeiter die Angebote des LMS engagiert nutzen. Zudem ist es wichtig, den Schulungsbedarf festzustellen. Schließlich sollen sich Ihre Mitarbeiter genau das Wissen aneignen, das für das Erreichen der Ziele benötigt wird. Diese Vorgehensweise, die sich an den Anforderungen der verschiedenen Zielgruppen orientiert, hat sich besonders bewährt.

Tipp 3: Funktionsumfang festlegen

Im dritten Schritt sollten Sie überprüfen, welche Funktionen das LMS beinhalten sollte. Im Vergleich der angebotenen LMS zeigen sich hier erhebliche Unterschiede. Achten Sie darauf, die Funktionen zu wählen, mit denen die Unternehmensschulungen perspektivisch am einfachsten erweitert werden können. Folgende Funktionen sind in modernen LMS integriert:

  • Unterplattformen für verschiedene Zielgruppen
  • Möglichkeit der Integration in CRM-Systeme oder andere Software-Plattformen
  • Kursfreigabe zur gemeinsamen Nutzung von Kursen in verschiedenen Unterplattformen
  • White-Labeling zur Einbindung von Logos, personalisierten Anmeldeseiten und E-Mail-Benachrichtigungen
  • Workflow-Automatisierung wie eine automatische Registrierung oder automatisierte Benachrichtigungen
  • Mehrsprachige Schnittstellen zur Einbindung von Mitarbeitern an ausländischen Firmenstandorten
  • Berichtsfunktion, um den Lernerfolg zu verfolgen und einen Einblick in die Unterplattformen zu erhalten

Darüber hinaus sollte das LMS die Voraussetzungen für das unkomplizierte Einladen neuer Nutzer, die Multimedialität sowie den problemlosen Datenimport bieten. Funktionen wie das automatische Versenden von Zertifikaten sind nützlich, für die meisten Firmen jedoch nicht zwingend notwendig.

Tipp 4: Datenschutz und Sicherheit checken

Ihre IT-Abteilung ist ein wichtiger Ansprechpartner für die Beurteilung alternativer LMS. Sie weiß, ob das LMS lokal gehostet werden kann und prüft, ob eine Cloud-Lösung sinnvoll ist oder die Inhalte des LMS mit der eigenen Firewall zu sichern sind. Um die Bestimmungen der DSGVO einzuhalten, muss die Software des LMS auf deutschen Servern gehostet werden. Ein weiterer Sicherheitsaspekt ist die wirtschaftliche Stabilität des Anbieters, die Sie deshalb ebenfalls hinterfragen sollten. Im Idealfall wird eine jahrelange Zusammenarbeit angestrebt, sodass es sinnvoll sein kann, einem etablierten Anbieter den Vorzug zu geben.

Tipp 5: Demoversion testen

Wenn der Anbieter des ausgewählten LMS eine Demoversion zur Verfügung stellt, können Sie in einem Praxistest feststellen, ob Ihre Erwartungen erfüllt werden. Die strategische Entscheidung für ein LMS sollte gründlich abgewogen werden, denn sie bindet Ihre Firma einige Jahre. Der praktische Test ist eine gute Möglichkeit, sich vor Fehlentscheidungen zu schützen.

Tipp 6: Kundenservice bewerten

Ein LMS ist eine sich permanent weiterentwickelnde Lernplattform. Nur so passt sie sich immer wieder an neue Anforderungen an. Der Kundenservice ist somit ein wichtiger Faktor, den Sie in die Entscheidung einbeziehen sollten. Bei manchen LMS-Anbietern ist der Kundenservice / Support von vornherein Bestandteil des Angebots. Bei anderen müssen Sie dafür zusätzlich bezahlen. Die Ansprüche an den Kundendienst sind aber von Firma zu Firma unterschiedlich. Auf jeden Fall sollten Sie überlegen, Service-Level-Vereinbarungen zu treffen, die bei Ausfällen in Kraft treten. Vergewissern Sie sich, dass Garantien vorhanden sind und wie hoch die Kosten für diese Garantien sind. Generell sollten Sie mit vielen Fragen an den Kundenservice rechnen, besonders zu Beginn. Deswegen ist es vorteilhaft, wenn Ihnen ein kompetenter Ansprechpartner zur Seite steht, den Sie unkompliziert erreichen.

Tipp 7: Preisvergleich anstellen

Auch der Preis spielt bei der Entscheidung für ein LMS eine Rolle. Viele Anbieter verlangen eine Grundpauschale und eine Nutzungsgebühr, die pro Anwender erhoben wird. Eine Berechnung der Gesamtkosten pro Jahr und der Vergleich mit den aktuellen Weiterbildungskosten klärt die Frage, ob sich die Investition lohnt.

LMS finden und WebCampus kostenlos testen

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Sie einige Fragen zu Nutzung, Sicherheit, Service und Preis klären sollten, bevor Sie eine Entscheidung für ein LMS treffen. Der Aufwand lohnt sich aber. Denn wenn Sie das richtige LMS finden, ist es optimal auf die Anforderungen in Ihrem Unternehmen abgestimmt und kann seine Vorteile bestmöglich entfalten. Insbesondere bei wachsenden Firmen ist ein anpassungsfähiges LMS von großem Vorteil. Wenn Sie mehr über unser LMS WebCampus erfahren oder die Demoversion testen möchten, kontaktieren Sie uns gern an.

 

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Dr. Moritz Schulz,
Geschäftsführer

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